Wer wir sind

Jan Heitmann, Diplom Sozial Ökonom,

Jahrgang 1974

- abgeschlossene Tischlerausbildung;

- Zivildienst in der Werkstatt für Behinderte in Hamburg/Berne

- abgeschlossenes Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Politik - Diplomsozialökonom Fachrichtung Soziologie

Schwerpunkt: Geschlechterforschung/kritische Männerforschung

- Diplomarbeiten zu Jungenarbeit und Gewalterfahrung von Männern

- pädagogische Erfahrung mit einer Jungengruppe

- Teilnahme an Weiterbildungen zu Methoden der Jungenarbeit

- Teilnehmer und Referent beim Praxistreffen Jungenarbeit in Hamburg

- diverse Veröffentlichungen

"Mich beschäftigt die Thematik Männlichkeit und speziell Jungenarbeit, seitdem ich begonnen habe zu studieren. Nachdem ich auch eine Jungengruppe geleitet habe, weiß ich, wieviel Spass diese Arbeit macht und aber auch, wie wenig Unterstützung in diesem Bereich vorhanden ist. Ich möchte mit der Dokumentationsstelle Jungenarbeit diese Lücke füllen, und PädagogInnen und anderen Interessierten Informationen und Diskussionen nachvollziehbar aufbereiten. Die PädagogInnen sollen den Jungen Möglichkeiten anbieten, ihre individuellen Handlungskompetenzen zu erweitern."

Kontakt: Heitmann[at]jungenarbeit.info

 

 

 

Dr. Jürgen Budde, Erziehungswissenschaftler

Jahrgang 1968

Studium an der Universität Hamburg

jahrelange Berufserfahrung in Bereich „Hilfen zur Erziehung“

Gendertrainer und freiberuflicher Bildungsreferent für Jungenarbeit

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg und Lehrbeauftragter

Wissenschaftliche Arbeiten zu Männlichkeitskonstruktionen bei Schülern und geschlechtersensibler Schule

Zahlreiche Veröffentlichungen

Jürgen Budde, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung Halle

 

 

 

Ehemalige MitarbeiterInnen

 

 

Andreas Krebs, Dipl.-Psychologe

Jahrgang 1965, verheiratet, Vater einer Tochter

Studium der Psychologie in Mainz, Marburg, Hamburg (Nebenfächer Philosophie, Erziehungs- und Sexualwissenschaften)

Seit Mitte der 1990er tätig als Berater, Supervisor, Psychodramatiker, einige Jahre auch als Psychotherapeut überwiegend für männliche Kinder und Jugendliche

Wissenschaftlicher Mitarbeiter zuletzt am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Schwerpunkte schulische Jungenforschung und personzentrierte Jungenförderung

Diverse Veröffentlichungen

 

Andrea Dallek, Dipl. Soziologin

Jahrgang 1976

- Abgeschlossenes Studium der Soziologie an der Universität Hamburg, Nebenfächer Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Psychologie und Pädagogik. Studienschwerpunkt Geschlechter, Familien und Generationssoziologie.

- Diplomarbeit zu „Frembildkonstruktionen am Beispiel rechter Frauen. Eine qualitative Untersuchung.“

- Berufsbegleitende Ausbildung zur PR-Frau.

- Langjährige Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit für den Trägerverein der Frauenberatungsstelle und Notruf Norderstedt.

- Langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit im offenen Bereich und in der Mädchenarbeit.

„Im Laufe meiner Arbeit mit Jugendlichen habe ich festgestellt, dass nicht nur Mädchen durch die Vorgabe unklarer Rollenmuster in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Auch Jungen erleben diese Einschränkungen und Verunsicherungen in ihrer Entwicklung durch unklare gesellschaftliche Erwartungen an sie als werdende Männer. Geschlechtsbewusste Jugendarbeit sollte also nicht nur auf der Seite der Mädchen ansetzen, wenn ein gleichberechtigtes Verhalten der Geschlechter erreicht werden soll. Denn dies muss von beiden Geschlechtern gelernt werden können.

In der Jugendarbeit fehlte mir oft das Engagement meiner männlichen Kollegen, mit den Jungen ausserhalb der offenen Arbeit Jugendarbeit zu gestalten. Ich finde es spannend, mich mit den vorhandenen Ansätzen, die es in diesem Bereich gibt, auseinander setzen zu können und diese für Interessierte und mit Jungen geschlechtsbewußt arbeitenden JugendarbeiterInnen zugänglich zu machen.“